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Sportlerehrung der LG BEC am 30.01.2010 in Eschollbrücken
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Prunksitzung im Gürzenich in Köln, Grammy-Verleihung in Los Angeles - sicher bedeutende Events, aber was ist das schon gegen die Sportlerehrung in Eschollbrücken! Wieso? > bitte weiterlesen!
Ein großes Lob und Dankeschön vorab an Birgit und Gerhard Hill (für die gelungene musikalische Untermalung verantwortlich), die sich mit ihrem Team viel einfallen ließen, um diesen Abend einmal ganz besonders zu gestalten.
Die einleitenden Worte sprach, wie seit Jahren gängige Praxis, wieder Manfred Kraft. Dabei begrüßte er natürlich besonders den Vorsitzenden des TSV, Dr. Hartmut Maurer, und stellte den Anwesenden gleichzeitig die seit knapp einem Jahr amtierenden Karin Schöcker (Abteilungsleiterin) und Erika Triller (Stellvertreterin) vor. Dann folgte, auch wie immer, das kurzweilige Warten auf die warme Kost. Nachdem dann zumindest der Großteil der Anwesenden ca. 140 Personen „abgefüttert“ war, begann Birgit Hill mit den Ehrungen.
Dabei ließ sie zunächst das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren und ging auf einige Highlights ein. Neben den vielen sportlichen Erfolgen auf zahlreichen Sportfesten und Meisterschaften zählten hierzu auch Teilnahme am Umzug zur 800-Jahr-Feier Biebesheim, Trainingslager, Wander- und Fahrradtouren und das traditionelle Nachttraining. Dank Unterstützung der Orion Bausystem GmbH und der Heizungs- und Installationsfirma Heinz Wondra konnten den Athleten günstig neue Allwetterjacken angeboten werden.
Vom Konjunkturpaket begünstigt, entsteht in Goddelau derzeit einen neue Leichtathletikanlage mit einer 400m-Rundbahn, die am 01.07.2010 mit einem Abendsportfest eingeweiht werden soll und dann auch den LG BEC-Sportlern zur Verfügung stehen wird.
Begleitet von Karnevalsklängen liefen dann die Schüler bis 11 Jahre, faschingsmäßig kostümiert, ein und wurden für ihre Leistungen und absolvierte Sportabzeichen geehrt. Als Zugabe gab es für alle „Meister“ ein wunderschönes Kinderbuch, gespendet von Alfred Fischer, Autorin: seine Tochter!
Danach folgte, wieder musikalisch umrahmt, der Einmarsch der Schüler bis 17 Jahre – die jungen Damen „im kleinen Schwarzen“, die Herren im Anzug/Kombination mit Krawatte. Wobei Birgit wieder, wie auch bei den anderen Altersklassen, besonders auf die mannschaftliche Geschlossenheit hinwies.
Es folgte der Einmarsch der Damen (jede trug das für sie typische Sportgerät, vom Laufschuh bis zum symbolischen Speer, die gemeinsam den Bundesliga-DMM-Endkampf bestritten haben. Der von Wolfgang Mann und Heinz Wondra gestiftete Wanderpokal für die beste Sprungleistung ging einmal mehr an Inka Jensen.
Und dann wurde klar, wieso man sich mit diesen Präsentationen so viel Mühe gegeben hatte: bitte Erika und Manfred Kraft auf die Bühne! Denn Manfred wird sich sukzessive aus seinen Aktivitäten in der Leichtathletikabteilung zurückziehen (seine Aufgaben gehen auf Karin Künzel über) – bleibt aber zunächst noch für die Wettkämpfe der Senioren zuständig. Da ist also ein „Abschied auf Raten“ zu würdigen.
Mit teils launigen, teils sehr persönlichen Worten (sah man da bei Manfred ein Schlucken?) ging Birgit auf gut 10 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit Manfred ein. Wie sie 1998, am Beginn ihrer „Betreuerkarriere“, vor scheinbar unlösbaren Aufgaben stand, wie sie Manfred und mit ihm die guten Trainingsmöglichkeiten in Eschollbrücken kennen- und schätzen lernte, wie er sie immer und in allen Fragen unterstützte – kurzum: danke, danke, danke…..
Es folgten Blumen, „kleine?“ Geschenke, und ein großer Präsentkorb der Damenmannschaft. Wobei der Dank auch an „Erie“ geht, die „ihren Manfred“ mit so vielen anderen teilen muss, mit denen er seine Zeit als Betreuer auf Sportplätzen im In- und Ausland verbringt.
Nach seinem Dank für die guten Worte und Präsente war er wieder in seinem Element, Ehrung der Senioren. Und dabei auch wieder Ehrung der Personen, die nicht durch Medaillen, aber durch wertvolle Hilfe im Hintergrund glänzen. Und natürlich ließen sich auch die Senioren 60plus (musikalisch unterstützt durch Junior Wolfgang Stiltz) nicht lumpen und hatten zum Dank ein von Norbert Bandur angepasstes Gedicht von Eugen Roth und einen Song, Text: Christel Busenbender, mitgebracht, um ihr Geschenk nicht nur mit mehr oder weniger netten Worten zu überreichen.
Ein rundherum gelungener Abend – wann der letzte Besucher das Licht ausmachte, ist dem Chronisten nicht überliefert…….
Und auch hiervon gibt es einige Bilder.
Darmstadt, 02.02.2010 J.S.